Die Stadt Istanbul ist und war schon immer ein bedeutender Treffpunkt der verschiedensten Kulturen. Durch ihre Lage am Bosporus (der Meerenge zwischen Marmarameer und Schwarzem Meer) erstreckt sie sich als einzige Stadt der Welt über zwei Kontinente, Europa und Asien, und so stoßen hier schon immer die westlichen Kulturen mit denen des Ostens zusammen. Gegründet wurde die erste Siedlung auf der europäischen Seite schon vor Christus von griechischen Stämmen. Ihre Lage ließ sie schnell zum Handelszentrum aufsteigen, sie geriet unter persische und anschließend römische Herrschaft. Unter dem Namen Konstantinopel blühte die Stadt ab dem 6. Jahrhundert auf, was sich heute noch in zahlreichen Bauten aus dieser Zeit spiegelt, bis sie Anfang das 13. Jahrhunderts von Kreuzrittern erobert und geplündert wurde. Später ging wurde sie vom Osmanischen Reich zurück erobert und wieder aufgebaut. Sie blieb lange Zeit kulturelles und wirtschaftliches Zentrum, erst 1923 wurde sie von Ankara als Hauptstadt der neu erstandenen türkischen Republik abgelöst. Jedoch schadete dies keinesfalls ihrer wahren Bedeutung, und ihre Wichtigkeit blieb ungebrochen. Wer heute nach Istanbul reist, wird ein paar unvergessliche Tage verbringen. Wer an historischen Gebäuden interessiert ist, findet hier eine nahezu endlose Fülle, die eine Aufzählung unmöglich machen.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die keiner verpassen sollte, zählen auf jeden Fall die Hagia Sofia, eine prachtvolle Kirche aus der Zeit, bevor Kreuzritter die Stadt plünderten, in der heute ein Museum ist. Aquädukte, Säulen und eine Stadtmauer sind weitere bedeutende Zeugnisse dieser Epoche. Aus der Zeit der Osamischen Herrschaft sind zahlreiche sehenswerte Moscheen, Reste von Stadtmauern und Verteidigungsanlagen, Türme, Residenzen verschiedener Herrscher, Brunnen, Bäder und vieles mehr erhalten geblieben. Für eine Besichtigung der Stadt sollte sich auf jeden Fall ausreichend Zeit genommen werden. Istanbul ist aber natürlich weit mehr, als ein großes historisches Museum. Die modernen Stadteile laden zum verweilen in Restaurants sowie zum Shoppen in den großen Einkaufszentren ein.

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Natürlich sollte neben den Einkaufzentren auch ein klassischer Basar besucht werde, wo zahlreiche schöne und nützliche Dinge den Besitzer wechseln. Wer in der Stadt unterwegs ist, muss meist auf Busse oder Taxis zurück greifen, das U-Bahn-Netz ist noch nicht weit ausgebaut und verbindet meist nur die Wohnorte von Arbeitern in den Vorstädten mit dem Zentrum. Wer vom Trubleder Großstadt genug hat, soll sich einen Besuch der Prinzeninseln nicht entgehen lassen. Diese zählen zum Stadtgebiet Istanbuls und liegen im Marmarameer. Hier ist motorisierter Verkehr verboten, Kiefern und Pinien bestimmen das Landschaftsbild und alles lädt ein, bei einem Spaziergang oder einem Bad im Meer die Erlebnisse der eindrucksvollen Metropole zu verarbeiten und nie wieder zu vergessen.

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